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Geschrieben von "Redaktion" am 14. Mai 2009 | Abgelegt unter Allgemein
Die Internationalisierung des Fachbereichs ist eine wesentliche Prämisse in unseren Leitlinien. Um die Entwicklung zu dokumentieren, erscheinen regelmäßig Berichte über die Internationalen Aktivitäten am Fachbereich 4. In der vorliegenden Ausgabe, die den Zeitraum vom Sommersemester 2006 bis einschließlich Wintersemester 2007/2008 umfasst, zeigt sich, dass sich allmählich aus den vereinzelten, von der Kapazität, den Neigungen und persönlichen Kontakten einzelner Kollegen und Kolleginnen abhängigen Aktionen eine geplante und in den Gremien abgestimmte Internationalisierungsstrategie entwickelt hat.
Strukturplan
Der neue Strukturplan für den Fachbereich wurde im Fachbereichsrat am 31.1.08 verabschiedet. Für den Bereich Internationalisierung wurden zahlreiche Zielvorgaben gesetzt, wobei das Bestreben dahin geht, internationale und interkulturelle Perspektiven und Ansätze möglichst breit gestreut im Curriculum zu verankern. So sind wir stolz auf unser mehrsprachiges „internationales Modul“ (s.u.), doch nichts wäre kontraproduktiver, als internationale Angebote darauf zu beschränken und sie damit nur Wenigen zugute kommen zu lassen. Wir sind froh, dass es uns gelingt, die studentische Auslandsmobilitätsrate zu erhöhen, doch ist uns gleichzeitig bewusst, dass die Mehrzahl der Studierenden nicht mobil ist und setzen deshalb nachdrücklich auf „Internationalisierung zu Hause“.
Einige der Ziele werden noch detaillierter dargestellt.
Ausblick BA
Die Zeitspanne dieses Berichtes beinhaltet die Umstellung des Fachbereichs auf die reformierten Studiengänge, was Auswirkungen auf die Internationalisierung der Curricula hat und haben wird.
Die aktuelle Entwicklung stimmt nicht optimistisch: Die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen mit der expliziten und zentralen Vorgabe, eine signifikante Erhöhung der transnationalen Mobilität von Studierenden zu erreichen, scheint nach ersten Untersuchungen dieses Ziel nicht zu erreichen.
Unser Anliegen ist, Auslandsmobilität ganz entschieden schon im BA zu fördern und dem Trend „Bachelor at home, Master abroad“ strukturell etwas entgegenzusetzen. Wir haben im neuen Curriculum in zwei Modulen „Mobilitätsfenster“ vorgesehen, in denen Auslandssemester ins Studium integriert werden können. Unseren Erfahrungen nach werden Auslandsaufenthalte nur dann wirklich effektiv – sowohl auf der Ebene des Studiums wie in Bezug auf die persönliche Entwicklung – wenn sie von der Heimathochschule gut begleitet werden. Deshalb sind die „Mobilitätsfenster“ in zweisemestrige projektorientierte Module eingebunden, in denen eine Unterstützung durch alle Phasen der Vor- und Nachbereitung wie auch eine Long-Distance-Begleitung während des eigentlichen Auslandsaufenthalts möglich ist.
Outgoings
Besonders erfreulich ist der Anstieg der Outgoings. Es ist bekannt, dass nach den Ergebnissen der 17. Sozialerhebung Studierende der Sozialen Arbeit bundesweit (übrigens auch europaweit) die Schlusslichtposition einnehmen, was Auslandssemester angeht (im allgemeinen Durchschnitt 13 Prozent in den höheren Semestern, in der Sozialen Arbeit 1,3 Prozent). Von den ungefähr 160 Studierenden der Sozialen Arbeit, die bundesweit pro Studienjahr im Ausland studieren, waren im letzten Durchgang immerhin 18 Studenten und Studentinnen vom Fb4 der Fachhochschule Frankfurt a. M..
Die Hogeschool van Amsterdam, mit der uns auch eine rege TS-Aktivität sowie bilaterale Gruppenexkursionen verbinden, ist der derzeit der Renner. An zweiter Stelle steht Schweden, wo wir Partnerschaften mit Växjö und Malmö pflegen. Damit bieten sich zwei sehr unterschiedliche Möglichkeiten eines englischsprachigen Studiums. Während Växjö ein gut strukturiertes und hervorragend betreutes Programm für internationale Studierende hat, einen Campus im Grünen am Rande einer schnuckeligen Kleinstadt bietet, dessen Infrastruktur keine Wünsche offen lässt, ist man in Malmö mehr auf sich selbst gestellt, muss mehr Eigeninitiative bei der Organisation des Studiums aufbringen, kann dafür aber in eine multinationale und kulturell aufstrebende Großstadt abtauchen.
Um möglichst alle Studierende mit Informationen zu versorgen, wird ab Sommersemester 2008 im ersten Semester einer Grundlagenveranstaltung (Modul 1) in allen Gruppen ein Vortrag von GastdozentInnen integriert und in diesem Kontext über die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten informiert. Auch die gemeinsame Infoveranstaltung der Auslandsbeauftragten und des Auslandsamts zu den Möglichkeiten von Auslandssemestern und -praktika soll weiterhin jedes Sommersemester stattfinden. Um den Studierenden selbst ein Forum zu bieten – Ex-Outgoings können künftige Auslandsreisende von ihren Erfahrungen profitieren lassen und spezielle Fragen zu einzelnen Auslandshochschulen können dort von ExpertInnen beantwortet werden – ist ein neues Kommunkationsforum (Name, Adressse??) eingerichtet worden.
Netzwerke und Partnerschaften
Wichtig für die Internationalisierung sind Netzwerke, weil sich da einiges an Synergie-Effekten ergibt. Auch hier gibt es eine erfreuliche Entwicklung: Die Beziehung mit der Jagiellonen Universität Krakau wurde vielschichtig ausgebaut. Austausch von Lehrenden und Studierenden, Gruppenexkursionen in beide Richtungen, Kooperation in einem Netzwerk von Hochschulen und den Sozialämtern beider Städte und das Experiment eines Virtuellen Austauschs zum Thema „Studentisches Leben und Globalisierung“, bei dem sich Studierende beider Hochschulen im Internet trafen, sind Teil der Zusammenarbeit.
Derzeit wird ein weiteres Netzwerk mit Izmit in der Türkei sehr aktiv geknüpft. Eine Kooperation mit der Universität Kocaeli und einem Behindertenprojekt in Izmit, an dem auch das Sozial- und Jugendamt der Stadt Frankfurt und die AWO beteiligt sind, bieten vor allem türkischstämmigen BildungsinländerInnen Austausch- und Praktikumsmöglichkeiten, so dass sie ihre Zweisprachigkeit nutzen können.
Über das im Studiengang Pflege bereits bestehende Florence-Network hat sich die Mitarbeit in einem neuen Intensivprogramm (IP) ergeben. Zum Thema “Constructors of Well-being” werden sich Studierende und Lehrende aus Deutschland, den Niederlanden, Ungarn und Finnland zusammentun. Für uns ist dieses Projekt insofern eine Premiere, als hier zum ersten Mal die Studiengänge Pflege und Soziale Arbeit ein gemeinsames internationales Projekt verfolgen. Unser Schwerpunkt wird die Arbeit mit Älteren und Alten sein.
Im romanischsprachigen Bereich besteht das Netzwerk aus neun Hochschulen weiter, das sich aus dem Modellprojekt eines romanischsprachigen Moduls entwickelt hat. Eine trinationale Zusammenarbeit zwischen Agadir in Marokko, Marseille und Frankfurt ist auf dem Weg.
Unsere „alten“ Partnerschaften (vgl. Liste) werden weiter gepflegt und ausgebaut. Die älteste ist die mit der Université de la Mediteranée Marseille, was anlässlich der 25-jährigen (offiziellen) Partnerschaft mit einem Doppel-Symposium zu „Austausch – Verständigung – Kooperation in Europa“ in beiden Hochschulen gefeiert wurde, bei dem die GründerInnen der Partnerschaft und ehemalige Austauschstudierende aber auch VertreterInnen des DAAD, des Deutsch-französischen Jugendwerks, ExpertInnen zu Migration und Daniel Cohn-Bendit als EU-Parlamentarier zu Wort kamen. Eine weitere französischsprachige Partnerschaft besteht mit anderen Fachbereichen der FH schon seit längerem zur Universität Mohammed I in Oujida (Marokko) und konnte mittlerweile auch auf den Bereich Soziale Arbeit erweitert werden.
Im Rahmen des Hochschul-Kooperationsprogramms Hessen-Wisconsin, USA, werden einige Kolleginnen im Frühjahr 2008 eine Kontaktanbahnungsreise zu den dortigen Universitäten unternehmen, um Austauschmaßnahmen zu institutionalisieren. Eine Kollegin wird einen Teil ihres Forschungssemesters dort verbringen, unter anderem, um einen gemeinsamen Masterstudiengang zum Thema Schulsozialarbeit zu entwickeln. Auch zum Süden Amerikas bahnen sich neue Kontakte an, so ist eine Kurzeitdozentur an der Universität Montevideo, Uruguay vereinbart; eine Studentin war bereits für ein Jahr dort. Im Osten ist es China, wo Kooperationsmöglichkeiten zum Thema Sucht und Drogen zwischen der Henan Normal University (HNU), Xinxiang in der Provinz Henan und unserem Institut für Suchtforschung (ISFF) bereits 2007 zu Besuch und Gegenbesuch geführt haben.
Derzeit haben wir ungefähr drei DozentInnen pro Semester, die über ERASMUS (Teacher Staff Mobility, TS) Lehrveranstaltungen an unseren Partnerhochschulen anbieten. Diese Zahl gilt es, trotz des engeren Zeitkorsetts im BA, zu halten und zu erhöhen. Wichtig ist uns auch, über die Teilnahme an internationalen Konferenzen Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland zu halten und uns über die internationale Entwicklung und Fachsdiskussion auf dem Laufenden zu halten, u.a. auf Kongressen der International Schools of Social Work, der International Federation of Social Workers und European Association of International Education, sowie auf internationalen Fachtagungen.
Internationalisierung zu Hause
Wie schon in den letzten Semestern muss der Internationalisierung zu Hause (Internationalisation at Home – IaH) wegen der niedrigen Mobilitätsraten (s.o.) eine hohe Bedeutung beigemessen werden. IaH ist nicht als Gegenkonzept zu Mobilitätsbemühungen zu sehen, sondern als ein Ansatz, denjenigen, die sich einen Auslandsaufenthalt nicht leisten können oder wollen, internationale Perspektiven zu eröffnen und die Hemmschwellen bei denjenigen zu senken, die sich zunächst nicht trauen. Das Konzept umfasst alle Maßnahmen zur Internationalisierung einschließlich – und das ist wichtig – des interkulturellen Aspekts. Ein „Zwischenglied“ sind die Auslands-Studienexkursionen, von denen in diesem Bericht einige vorgestellt werden. Sie sind das „Auslands-Schnupper-Angebot“ und führen immer wieder dazu, dass der eine oder die andere sich für ein Auslandssemester entscheidet. Weitere im Strukturplan formulierte Ziele zu IaH beziehen sich auf ein Konzept für terminlich fest eingeordnete Veranstaltungen mit GastdozentInnen (ab dem ersten Semester), Tagungen zu internationalen Themen am Fachbereich 4 (ggf. als Teil eines Moduls), Teilnahme an netzbasierten internationalen Foren oder Programmen, Lehrveranstaltungen mit Gruppen ausländischer und eigener Studierender, Kurse zur Förderung interkultureller Kompetenz, die Entwicklung von Konzepten für die Einbeziehung der Erfahrungen der Outgoings und Incomings und der von Bildungsin- und ausländerInnen in Lehrveranstaltungen sowie die Motivierung zu BA-Arbeiten und Master-Thesen zu internationalen und interkulturellen Themen. Virtuelle Mobilität gehört ebenfalls dazu: Studierendengruppen tauschen sich im Netz aus (siehe Bericht). Hier sind wir weiter dabei auszuprobieren, wie sich das Internationale mit dem Kreativ-Medialen verknüpfen lässt.
Ganz wichtig ist uns, dass wir unser Angebot „Europazertifikat“ vom Diplomstudiengang in den BA hinüber genommen haben. Mit einem Fremdsprachenzertifikat für Englisch, Französisch oder Spanisch und mit fünf europäisch/ international orientierten Lehrveranstaltungen kann eine Zusatzqualifikation erworben werden, die auch im Diploma Supplement eingetragen wird.
Praktika und Berufspraktikum
Wie die Ergebnisse des 17. Sozialberichtes des Deutschen Studentenwerks zeigen, sind Studierende der Sozialen Arbeit bezogen auf Auslandspraktika nicht so zurückhaltend wie beim Auslandsstudium. Ein Auslandspraktikum machen 11 Prozent, was ein Hinweis darauf ist, dass an den Sozialfachbereichen die Praktikumsmöglichkeiten im Ausland bei der Planung von Mobilität stärker berücksichtigt werden sollten. Deswegen ist im Strukturplan festgehalten, dass dieser Weg, Land und Leute kennen zu lernen, dahingehend erleichtert werden soll, dass wir feste Praktikumsplätze neben den bereits bestehenden Möglichkeiten in Wien und Izmit (Türkei) einrichten.
Beim einjährigen Berufspraktikum zeigen sich einige Studierende der Sozialen Arbeit höchst unternehmungslustig und brechen nach Ruanda oder Indonesien auf, oder, wie im Studiengang Pflege, nach Finnland (siehe Berichte).
Fremdsprachen / Multilingualität
Neben „normalen“ Fremdsprachenkursen und dem Kursangebot für das Fremdsprachenzertifikat/ Europazertifikat bietet das Fachsprachenzentrum der FH für den Fachbereich 4 Kurse für Englisch, Französisch und Spanisch an, die als Grundlagen-Units im Internationalen Modul dazu befähigen sollen, Lehrveranstaltungen in einer Fremdsprache folgen zu können. Dies ist gleichzeitig eine hilfreiche Vorbereitung für Auslandsemester, so dass wir unsere Studierenden nicht sprachlich unvorbereitet in die Fremde schicken, denn die Erfahrung zeigt, dass es einen Unterschied macht, ob die Studierenden in einer Fremdsprache Konversation machen oder einer akademischen Vorlesung folgen können, zumal an vielen ausländischen Hochschulen die Frontal-Vorlesung mit Mitschrift die gängige Form der Wissensvermittlung ist.
Mit Marseille gibt es eine Vereinbarung zu einem Doppeldiplom, dem Diplôme européen de sciences sociales (D.E.U.S.S). Es setzt zwei Studiensemester in Marseille inclusive eines Blockpraktikums von mindestens einem Monat voraus. Die Abschlussprüfung ist die Verteidigung eines auf Französisch erstellten Mémoire von ca. 50-60 Seiten, z.B. einer komparative Studie.
Um die Lehrenden für englischsprachige „Auftritte“ (zuhause oder im Ausland) fit zu machen bzw. zu halten, läuft seit vielen Jahren jedes Semester ein „English for Professors“-Intensivkurs, an dem selbstverständlich auch Lehrbeauftragte teilnehmen. Ab dem Sommersemester 2008 soll auch ein kontinuierlich über das Semester laufender Fachsprachenkurs Englisch angeboten werden. Damit stellen wir uns der Tatsache, dass Englisch derzeit die wichtigste Sprache ist, um sich in der internationalen Scientific Community zu verständigen. Dennoch sind wir der Auffassung, dass die ausschließliche Konzentration auf Englisch als Lingua franca eine Verarmung bedeutet. Sprache ist eine Ausdrucksform der Identität und des kulturellen Hintergrundes und nicht zuletzt gibt es einen politischen Aspekt (Unterdrückung von Sprachen, Dominanz der Muttersprachler …). Die Fähigkeit, sich in mehreren Sprachen auszudrücken, erhöht das Verständnis für andere Kulturen und die Empathiefähigkeit. Deshalb versuchen wir, die Mehrsprachigkeit zu erhalten und haben als nächstes Ziel, Türkisch stärker miteinzubeziehen.
Unsere Infobroschüre zum Fachbereich 4 gibt es übrigens gedruckt und virtuell auf Englisch, Französisch und Spanisch (über die Homepage abrufbar).
Internationales Modul
Unser internationales Modul hat deshalb auch drei Ausprägungen: Englisch, Spanisch und Französisch und ist der Focus für international und interkulturell orientierte Angebote. Das Modul erstreckt sich über zwei Semester, besteht aus drei Units und soll eine Auslandsexkursion beinhalten. Das Konzept sieht weiterhin vor, dass ausschließlich fremdsprachige Lehrveranstaltungen angeboten werden. Um die Studierenden zu unterstützen, werden in der ersten Unit vorbereitende Sprachkurse angeboten (s.o.). Bei den anderen Units geht es um die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zu einem international oder interkulturell orientierten Projekt. Die angebotenen Schwerpunkte sind auf der Homepage des Fachbereichs 4 abrufbar, sie reichen von entwicklungspolitischen Themen über comparative approaches bis zu interkulturellen Ansätzen.
Ausblick
Wir sind auf gutem Weg, eine realistische und effektive Strategie für die Internationalisierung unseres Fachbereichs durchzusetzen, trotz der „ Mobilitätsscheu“ der Studierenden der Sozialen Arbeit und trotz des engen Zeitrahmens der reformierten Studiengänge. Wir haben in den neuen Curricula dem Internationalisierungsanspruch Rechnung getragen, indem wir im Sinne der Internationalisierung zu Hause entsprechende Themen, Vorträge von GastdozentInnen und Exkursionen breit gestreut integrieren. Das „Europazertifikat“ bleibt als mögliche Schwerpunktsetzung erhalten. Durch „Mobilitätsfenster“ tragen wir Sorge dafür, dass ein Auslandssemester schon im BA ohne Zeitverlust für das Studium organisierbar ist und gut begleitet werden kann. Das internationale Modul ist eine weiteres Spezialisierungsangebot: zum einen haben hier alle, mit oder ohne Absicht für ein Auslandssemester, die Möglichkeit, fremdsprachige Veranstaltungen wahrzunehmen, zum anderen kann der Schwerpunkt auf Englisch, Französisch oder Spanisch gelegt werden.
An dieser Stelle sei unserem Ausschuss für Internationales gedankt, in dem engagierte Kollegen und Kolleginnen die Internationalisierung unseres Fachbereichs entwickeln, und dem Dekanat, das diese Bemühungen hilfreich unterstützt.
Prof. Dr. Ute Straub
Vorsitzende des Ausschusses für Internationales
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