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		<title>Studiensemester an der Universität Granada, Spanien</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiensemester]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nadine Schall
Studiengang Soziale Arbeit BA
Universität Granada, Spanien
Wintersemester 2010/11
&#160;
Erasmus
Die Vorbereitungen für ein oder zwei Auslandssemester sind sehr aufwändig und sollten daher frühzeitig in Angriff genommen werden. Ich hatte z.B. ein Jahr vor dem Aufenthalt angefangen, mich zu informieren, und das war schon etwas spät und dadurch teilweise etwas stressig. Für Informationen sind die Erasmus-Erfahrungsberichte ganz nützlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Nadine Schall<br />
Studiengang Soziale Arbeit BA<br />
Universität Granada, Spanien<a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/ErfahrungsberichtNadineSchall1.pdf"></a><br />
Wintersemester 2010/11</address>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Erasmus</h4>
<p>Die Vorbereitungen für ein oder zwei Auslandssemester sind sehr aufwändig und sollten daher frühzeitig in Angriff genommen werden. Ich hatte z.B. ein Jahr vor dem Aufenthalt angefangen, mich zu informieren, und das war schon etwas spät und dadurch teilweise etwas stressig. Für Informationen sind die Erasmus-Erfahrungsberichte ganz nützlich gewesen, vor allem für die Details bei der Ankunft. Außerdem sind Email-Adressen von ehemaligen Erasmus-Studenten aus dem gewünschten Ort sehr praktisch. Ansonsten sollte man sich unbedingt rechtzeitig bei dem Erasmus-Beauftragten der Uni melden. Der hat normalerweise alle wichtigen Infos und vor allem auch die Unterlagen, die ihr abgeben müsst bei der Bewerbung. Anmeldefrist ist etwa ein Semester vor dem Aufenthalt. Ich kann nur den Tipp geben, dass man sich eine Übersicht über die nötigen Unterlagen und Unterschriften geben lässt und sich dann um alles selbst kümmert.</p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/ErfahrungsberichtNadineSchall.pdf">Erfahrungsbericht von Nadine Schall als PDF weiterlesen (225kb)</a></p>
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		<title>„International Social Work“ Exkursion nach Malmö (Schweden) im Rahmen des Moduls 16.4</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Anna Knop und Jeanette Göbel
Studiengang Soziale Arbeit BA
Malmö
Wintersemester 2011/2012
Im Rahmen von Modul 16.4 beschäftigen wir uns mit dem Thema Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit und inwiefern Kooperation – insbesondere Sozialgenossenschaften – diese fördern kann. Im Vorfeld führten wir Studierenden Interviews mit Selbständigen aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit. Dabei interessierte uns besonders, welche Erfahrungen diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Anna Knop und Jeanette Göbel<br />
Studiengang Soziale Arbeit BA<br />
Malmö<br />
Wintersemester 2011/2012</address>
<p>Im Rahmen von Modul 16.4 beschäftigen wir uns mit dem Thema Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit und inwiefern Kooperation – insbesondere Sozialgenossenschaften – diese fördern kann. Im Vorfeld führten wir Studierenden Interviews mit Selbständigen aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit. Dabei interessierte uns besonders, welche Erfahrungen diese mit ihrer Selbständigkeit gemacht hatten – Vor- und Nachteile, und ihre Einstellung zum Thema Kooperation.</p>
<div id="attachment_897" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Turning-Torso.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-897" title="Turning Torso" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Turning-Torso-150x150.jpg" alt="Turning Torso" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Turning Torso</p></div>
<p><span id="more-896"></span></p>
<p>Da wir gehört hatten, dass Schweden Vorreiter im Bereich Sozialgenossenschaften sei, beschlossen wir uns ein Bild vor Ort in Malmö zu machen. Dankenswerterweise lud uns PhD Senior Lecturer Jonas Christensen als Koordinator unserer Partnerhochschule Malmö högskola (Mah) ein und organisierte unter anderem Präsentationen, Workshops und Praxisbesuche.</p>
<p>Da unser Flug mehrmals vorverlegt wurde, traf sich am 05.11. um 5:30 Uhr eine ziemlich müde Truppe am Frankfurter Flughafen. Nachdem wir wohlbehalten in Kopenhagen angekommen waren, nahmen wir den Zug. Dieser fährt über die Öresundbrücke, die das dänische mit dem schwedischen Festland verbindet. Der Ausblick während der Fahrt war faszinierend, da man den Eindruck hatte, direkt durchs Wasser zu fahren. Wir kamen recht früh in Malmö an und fanden ohne Schwierigkeiten zum Hostel. Dort war das Einchecken leider erst nachmittags möglich, weshalb wir beschlossen, uns mit der Umgebung vertraut zu machen. Das Gepäck konnten wir so lange in einem abgeschlossenen Raum lagern.</p>
<p>Alle neun zogen wir also los, um erst einmal zu frühstücken. Denn der Snack im Flugzeug war leider als ungenügend zu bewerten. Nicht weit vom Hostel entdeckten wir ein kleines Café. Der Kälte zum Trotz, setzten wir uns draußen auf die Stühle, um es den Schweden gleich zu tun. Für diejenigen, denen es zu kalt war, lagen IKEA-Decken bereit. Bei einer Tasse Kaffee oder einer heißen Schokolade, sammelten wir Kraft für unsere Stadterkundung zu Fuß.</p>
<p>Auf dem Weg zur Küste durchquerten wir idyllische Parkanlagen und kamen an interessanten Gebäuden wie dem Casino und der Stadtbibliothek vorbei. Dabei fiel uns auf, dass die Schweden sportlich sehr aktiv sind, da sie entweder joggten oder mit dem Fahrrad unterwegs waren. Dabei hatten viele ihre Kinder oder einen Hunde dabei. Für die Hunde gab es am Wasser riesige Wiesen, auf denen sie frei laufen konnten und Übungsplätze. Auch den Turning Torso und moderne Hausboote konnten wir bewundern.</p>
<div id="attachment_897" class="wp-caption alignnone" style="width: 237px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Turning-Torso.jpg"><img class="size-medium wp-image-897" title="Turning Torso" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Turning-Torso-227x300.jpg" alt="Turning Torso" width="227" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Turning Torso</p></div>
<p>Nach einem langen Fußmarsch in die Innenstadt, da wir in den Bussen mit Bargeld keine Fahrkarten lösen konnten, stärkten wir uns bei einem asiatischen Schnellimbiss. Später brachten wir erst mehr über das bargeldlose System in Erfahrung. Stattdessen mussten wir uns die sogenannten „Jojo-Cards“ kaufen, die mit einem gewissen Geld-Betrag aufgeladen werden. Diese müssen im Bus an einen Sensor gehalten werden, wodurch der Fahrpreis automatisch abgezogen wird. Aufladen  kann man die Karte unter anderem am Bahnhof oder an Touristeninformationen.</p>
<p>Netterweise konnten wir dann doch etwas früher in unsere Zimmer einchecken, so dass wir uns von unserer Reise frisch machen konnten.</p>
<p>Natürlich mussten auch die WCs, Duschen und die Küche inspiziert werden, wobei wir feststellen konnten, dass Gardinen anscheinend lieber als Dekoration an die Wand gehängt werden als ans Fenster. Auch der IKEA-Anteil – gerade in der Küche – war sehr hoch.</p>
<p>Abends haben wir dann zusammen gekocht und unsere Professorin Fr. Göler von Ravensburg in Empfang genommen. Auch für den Rest der Woche sammelten wir von jedem einen Geldbetrag ein und gingen in Supermärkten einkaufen (es gibt dort auch LIDL!). Das ersparte uns einige Kosten und bescherte uns einige vergnügliche, gemütliche Stunden bei gemeinsamen Mahlzeiten und Küchenarbeit.</p>
<p>Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Wir wurden sehr freundlich von unserem Gastgeber Jonas (er wird von seinen StudentInnen geduzt) und seinen StudentInnen aufgenommen und haben neben verschiedenen Seminaren und Workshops auch Ausflüge zu verschiedenen Kooperationen im Bereich der Sozialen Arbeit gemacht. Alle Aktivitäten waren sehr interessant und aufregend, aber gleichzeitig auch anstrengend. Das lag zum einen daran, dass alles auf englischer Sprache stattfand, zum anderen am Inhalt und Pensum. Wir waren fast täglich von 9 bis ca. 16 Uhr „eingespannt“.</p>
<p>Eines der Highlights vor unserer Abreise war das gemeinsame Abendessen in einem Restaurant, in dem einige von unserer Gruppe die Chance nutzten, Elch zu essen. Anschließend haben wir dann noch einen lustigen Abend mit ein paar von den schwedischen Studentinnen in einem dänischen Pub verbracht und ein kleiner Teil ging danach sogar noch tanzen.</p>
<p>Da unser Rückflug erst abends von Kopenhagen aus ging, bot es sich an, die übrige Zeit zu nutzen, um Kopenhagen ein wenig zu erkunden.</p>
<div id="attachment_898" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Windmill.jpg"><img class="size-medium wp-image-898" title="Windmühle in Skandinavien" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/Windmill-225x300.jpg" alt="Windmühle in Skandinavien" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Windmühle in Skandinavien</p></div>
<p>Egal ob Shopping, Stadtrundfahrt per Boot oder Essengehen – es war auf jeden Fall ein schöner Abschluss zu unserer doch recht arbeitsintensiven Exkursion. Es lässt sich festhalten, dass wir sehr herzlich aufgenommen wurden und selbst Fremde auf der Straße recht freundlich und hilfsbereit waren. Auch waren wir von dem guten Englisch der Schweden (und Dänen) beeindruckt, welches uns die Verständigung sehr erleichterte.</p>
<p>Alles in allem war es zwar eine kurze, aber dennoch interessante und arbeitsintensive Exkursion, die uns einen Einblick in ein aufgeschlossenes, freundliches und naturverbundenes Land gegeben hat.</p>
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		<title>Erfahrungsbericht zum Thema „Arbeitsplatz in der Schweiz“</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia Herweck
Diplom-Sozialarbeiterin
Radolfzell, Schweiz
&#160;
Impressionen einer ehemaligen Studentin der Fachhochschule Frankfurt am Main, die in der Schweiz als Diplom-Sozialarbeiterin erfolgreich Fuß fassen konnte
&#8220;Die Frage, die wohl viele Studierende kurz vor dem Ende des Studiums beschäftigt, ist die Frage nach der beruflichen Zukunft. In welchem Bereich möchte ich arbeiten? Mit welchem Klientel? Was sind meine Vorstellungen für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Julia Herweck<br />
Diplom-Sozialarbeiterin<br />
Radolfzell, Schweiz</address>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Impressionen einer ehemaligen Studentin der Fachhochschule Frankfurt am Main, die in der Schweiz als Diplom-Sozialarbeiterin erfolgreich Fuß fassen konnte</h4>
<p>&#8220;Die Frage, die wohl viele Studierende kurz vor dem Ende des Studiums beschäftigt, ist die Frage nach der beruflichen Zukunft. In welchem Bereich möchte ich arbeiten? Mit welchem Klientel? Was sind meine Vorstellungen für den zukünftigen Beruf, zu Arbeitsbedingungen oder Gehalt? Hat man dazu dann seine persönlichen Entschlüsse getroffen, beginnt die ersehnte Stellensuche.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2012/01/SMP_Herweck_Schweiz.pdf">Den ganzen Artikel lesen als PDF (280 kb) </a></p>
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		<title>Zur Internationalisierung der Pflegestudiengänge</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Ulrike Schulze, FB 4
Dezember 2011
&#160;
Das Florence Network for Nursing and Midwifery stellt ein Netzwerk europäischer Hochschulen (37), sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen, dar, welches insbesondere zum Ziel hat, die europäische Vernetzung der Pflege auf Hochschulniveau voranzutreiben.
Zwei Hochschulen pro Land können in das Netzwerk aufgenommen werden, wobei zudem eine die Aufnahme befürwortende Hochschule die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Prof. Dr. Ulrike Schulze, FB 4<br />
Dezember 2011</address>
<p>&nbsp;<br />
Das Florence Network for Nursing and Midwifery stellt ein Netzwerk europäischer Hochschulen (37), sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen, dar, welches insbesondere zum Ziel hat, die europäische Vernetzung der Pflege auf Hochschulniveau voranzutreiben.</p>
<p>Zwei Hochschulen pro Land können in das Netzwerk aufgenommen werden, wobei zudem eine die Aufnahme befürwortende Hochschule die Antragstellung stützen muss. Das Fachgebiet Pflege der FH FFM ist seit 2006 Mitglied dieses internationalen Zusammenschlusses. <span id="more-882"></span><br />
Exchange Coordinator (ECo) und damit Ansprechpartnerin ist die Auslandsbeauftragte der Pflegestudiengänge, Prof. Dr. Ulrike Schulze (uschulze@fb4.fh-frankfurt.de). In den letzten Jahren entwickelte sich eine besonders intensive Zusammenarbeit mit Lehrenden sowie Studierenden der Universitäten Masaryk (Brno; Tschechien) und Napier (Edinburgh; Schottland) sowie den Hochschulen Den Haagse Hogeschool (Holland) und Lahti (Finnland). Darüber hinaus entstand ein gutes Arbeitsbündnis mit der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaft (ZHAW) (Winterthur; Schweiz).</p>
<p>Die angestrebte Internationalisierung der Pflegestudiengänge begründet sich in und wird weiter vorangetrieben über nachfolgend aufgeführte Aktivitäten, Angebote an Studierende und konzeptionelle Ansätze:<br />
&nbsp;</p>
<h4>I Annual Meeting of the Florence Network for Nursing and Midwifery</h4>
<p>Das Florence Netzwerk initiiert eine jährlich stattfindende Konferenz, wobei eine regelmäßige Teilnahme der Mitglieder vorausgesetzt wird; bei dreimaliger aufeinanderfolgender Abwesenheit befindet das Präsidium erneut über die Mitgliedschaft der Hochschule. Ein zentraler Gedanke ist die gleichberechtigte Arbeit von Lehrenden und Studierenden, was sich in der Konstruktion von zwei Leitungsgremien, dem ECo-Board (5 Mitglieder) und dem Student-Board (5 Mitglieder) widerspiegelt; beide Gremien werden demokratisch gewählt und tagen innerhalb der Jahreskonferenzen sowohl gemeinsam als auch getrennt, um den je eigenen Fragestellungen und Anliegen nachzugehen.</p>
<p>Seit 2007 war nahezu durchgängig eine gewählte Studentin des Fachgebietes Pflege an der FH FFM im Student-Board vertreten, was bei einer Anwesenheit von mehreren hundert Studierenden als großer Erfolg bewertet werden muss.</p>
<p>Vertreterin im Student-Board war bzw. ist:</p>
<p>Mareike Klohr, Dipl. Pflegewirtin (2007- 2009), Lena Herzog (Stud. BSc AP) (seit 2010)</p>
<p>Folgende Meetings wurden von Lehrenden des Fachgebietes und je drei bis vier Studierenden besucht:</p>
<p>- 15th Annual Meeting of the Florence Network, Varberg, Schweden (25.04. – 27.04.2007)</p>
<p>- 16th Annual Meeting of the Florence Network, Brünn, Tschechien (23.04. – 26.04.2008)</p>
<p>- 17th Annual Meeting of the Florence Network, Den Haag, Holland (21.04. &#8211; 25.04.2009)</p>
<p>- 18th Annual Meeting of the Florence Network, Izmir, Türkei (05.10. &#8211; 09.10.2010)</p>
<p>- 19th Annual Meeting of the Florence Network, Lissabon, Portugal (12.04. &#8211; 16.04.2011);</p>
<p>in Vorbereitung ist das</p>
<p>- 20 th Annual Meeting, vom 10. – 14. 04.2012 in Mälmo, Schweden.<br />
	&nbsp;</p>
<h4>II Short-time excursions</h4>
<p>Hier sind zunächst die Intensiv-Programme anzuführen; gerade zu Beginn einer Kooperation ist es empfehlenswert, Studierende der eigenen Hochschule zu Intensive-Programs potentieller Partner zu begleiten; dies impliziert eigene Lehrtätigkeit im Unfang von 5 SWS vor Ort (als Vorgabe des Erasmus Förderprogramms „Teachers Mobility“). Intensive Programms umfassen einen 14-tägigen Aufenthalt, wobei die durchgängige Anwesenheit derselben Lehrperson nicht erforderlich und somit eine breite kollegiale Beteiligung erwünscht ist.</p>
<p>Intensive Programs:</p>
<p>Seit 2007 nahm die Auslandsbeauftragte mit je 4 bis 5 Pflege-Studierenden an folgenden IP`s teil:</p>
<p>Teilnahme an IP`s:</p>
<p>- „Indentity“; Edinburgh, Schottland (10-tägig im Mai 2007)</p>
<p>- “Family Nursing and Child’s Rights Week”; Lahti, Finnland (8-tägig im März/April 2008);</p>
<p>2009 nahmen vier Studierende ohne Begleitung an diesem Programm teil; so erfolgte hier die angestrebte Verselbständigung.</p>
<p>2009 entwickelten wir – initiiert von der Hochschule Lahti &#8211; ein gemeinsames Studienprogramm:</p>
<p>(Teil) Konzeption und Gestaltung eines IP in Kooperation mit Partnern:</p>
<p>hierbei handelt es sich um eine Kooperation innerhalb des FB 4: der Sozialen Arbeit (Dr. U. Kämmerer-Rütten) und der Pflege (Dr. U. Schulze); Partner sind die Hochschulen Lahti (Finnland; Leitung), Cork (Irland) und Enschede (Holland). Die konzeptionelle Arbeit findet jährlich innerhalb eines vor- bzw. nachbereitenden mehrtägigen Workshops statt; darüber hinaus wird begleitend ein E-learning-Kurs entwickelt, der durchgängig gepflegt wird und den teilnehmenden Studierenden vor, während und noch nach dem Studienaufenthalt in Finnland „socializing“ ermöglicht.</p>
<p>- 1st Constructors of Well Being Intensive Program (CoW), Lahti Finnland</p>
<p>(25.04. &#8211; 07.05.2010)</p>
<p>Vorbereitend auf das 1. IP nahm Dr. Kämmerer-Rütten im Herbst 2009 an einem Treffen in Lahti teil; die Vorbereitung des 2. IP erfolgte auf unsere Einladung hin im November in Frankfurt und wurde an die Internationale Woche des FB 4 angebunden.</p>
<p>- 2nd Constructors of Well Being Intensive Program, Lahti Finnland</p>
<p>(26.04. &#8211; 07.05.2011)</p>
<p>im November 2011 fand ein Treffen der Partner in Enschede (Holland) statt, um ein weiteres 3-jähriges IP zu planen und baldmöglichst im Erasmus Programm zur Förderung anzustellen. Dieses würde 2013 in Enschede stattfinden, 2014 in Cork (Irland) und 2015 an der FH FFM.</p>
<p>- 3 rd Constructors of Well Being Intensive Program, Lahti Finnland</p>
<p>(16.04 &#8211; 27.4.2012)</p>
<p>Jeweils im Wintersemester wird ein begleitendes Seminar angeboten (Kämmerer-Rütten/ Schulze), welches die insgesamt 10 Studierenden (5 Soz. Arb./ 5 Pflege) auf das im Sommersemester stattfindende zweiwöchige Seminar in Finnland vorbereitet.</p>
<p>Die zweite Programmphase schloss mit einer gemeinsamen Veröffentlichung der Partner ab, in er die FH FFM mit folgendem Artikel vertreten ist:</p>
<p>Kämmerer-Rütten, U. &amp; U. Schulze (2011): International Education and the Cross Cultural Classroom: Learning and teaching in international settings. In: Interprofessional and International Learning Experiences in Social and Health Care Higher Education in Lahti University of Applied Sciences. Tampereen Yliopistopaino Oy, S. 57–64</p>
<p>Das letzte Seminar dieses dreijährigen IP wird 2012 stattfinden, damit werden 30 Studierende unseres Fachbereiches an diesem 14-tägigen Studienaufenthalt teilgenommen haben.</p>
<p>Spezielle Workshops:</p>
<p>Während des IP in Edinburgh referierte der Koll. Thom Rijpstra (Den Haag) zum Thema Euthanasie. Im Anschluss daran konnte ein gemeinsamer Workshop zum Thema „Palliative Care“ konzipiert werden, der 2008 erstmalig an der Hochschule Den Haag stattfand. 2009 gelang es, die schon in Holland teilnehmenden Partner (Brno und Edinburgh) sowie unseren Partner Lahti an die FH FFM einzuladen; dieser Workshop wurde von 10 Diplom-Studierenden gestaltet und durchgeführt sowie von Lehrenden der Pflege unterstützt.</p>
<p>Im Rahmen des Annual Meeting 2011 sagten sowohl Brno als auch Edinburgh zu, den Workshop 2011/2012 an einer ihrer Hochschulen stattfinden lassen zu wollen, so dass die nachhaltige Sicherung des Angebotes wahrscheinlich ist.</p>
<p>Folgende Workshops, an denen jeweils 10 bis 15 Pflegestudierende der FH FFM teilnahmen, fanden statt:</p>
<p>- 1st Masterclass Palliative Care, Den Haag, Holland (29.10 &#8211; 01.11.2008)</p>
<p>- 2nd Masterclass Palliative Care, Frankfurt, Deutschland (25.11. &#8211; 28.11.2009).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>III Aufbau von Kooperationsbeziehungen und Sicherung der Nachhaltigkeit</h4>
<p>Dieser Aspekt soll exemplarisch darlegt werden anhand der Kooperation mit der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaft (Winterthur; Schweiz). Die Schweizer Kolleginnen fragten 2008 unsere Unterstützung bei ihrer Aufnahme in das Florence Netzwerk an. Ihr Eintritt gelang 2009 und wir trafen uns erstmalig zur gemeinsamen Konferenz in Den Haag. Der dort verabredete Erkundungsbesuch erfolgte dann im Februar 2011 und bot umfängliche Informationen:</p>
<p>Die Mitarbeiter/innen des Instituts für Gesundheit, unter Leitung von Heidi Longerich ( PhD, RN), hatten ein umfängliches Programm erstellt, welches nachfolgende Schwerpunkte vorsah und Ergebnisse bot:</p>
<p>- Präsentation der FH FFM, des Fachbereichs 4 und insbesondere der BSc wie Masterstudiengänge in der Pflege (U. Schulze)</p>
<p>- Präsentation des aktuellen Projektstands zum „European Master of Advanced Studies in Palliative Care“ (U. Schulze)</p>
<p>- Abt. Forschung und Entwicklung im Institut Pflege; im Gespräch mit dem Leiter L. Imhof (PhD, RN) wurden Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Forschung diskutiert; das Institut verfügt über 6 promovierte pflegewissenschaftliche Mitarbeiter/innen; eine Veröffentlichung der Projektergebnisse wurde überreicht und kann auf Wunsch eingesehen werden. Die klinische Pflegeforschung ist auf Akutversorgung und ambulante Pflege ausgerichtet (Spitin und Spitex) und hier vor allem auf die Zielgruppe „Alte Menschen“. Da die Schweiz 2011 das Thema Palliative Care auf ihrer Landesagenda und das Institut diesbezügliche Forschungsanträge eingereicht hat, fokussierte sich unser Gespräch hierauf und dabei insbesondere auf die Entwicklungs- und Etablierungsmöglichkeit eines gemeinsamen „European Master of Advanced Studies in Palliative Care“. Die Schweiz bietet Weiterbildungsmaster – welche demnach nicht konsekutiv angelegt sind – in einem gestuften System an: (CAS: Certificate of Advanced Studies; DAS: Diploma of Advanced Studies; MAS: Master of Advanced Studies); hier sollte darüber nachgedacht werden, inwieweit dieses Modell für einen European Master of Palliative Care ein denkbares Gerüst böte.</p>
<p>- BSc Pflege; die Kollegin Lilly Mühlherr (lic. phil. I) ist Studiengangsleiterin im BSc Pflege und erläuterte umfänglich die Struktur des BSc – eine Verlaufsübersicht liegt vor; der Studierendenaustausch wurde durch ein „bilateral agreement“ abgesichert. Die erste Studierende der FH FFM ging im WS 2011/2012 nach Winterthur; allerdings werden seitens der ZHAW Kurzaufenthalte der Studierenden präferiert. Hier könnten „Mobilitätswochen“ erwogen werden, die sich in die BSc-Struktur einfügen lassen.</p>
<p>- Darüber hinaus wurde das schweizer Berufsbildungssystem incl. der Weiterbildungsmöglichkeiten von Frau K. Born Bottegal (dipl. Pflegefachfrau; MAS) der Leiterin der Weiterbildung, vermittelt; was sehr hilfreich war, um die Positionierung der Pflege in ihren beruflichen wie akademischen Bildungsmöglichkeiten zu sehen.</p>
<p>Projekte mit Kooperationspartnern</p>
<p>Unter dem Dach des Hessischen Instituts für Pflegeforschung (HessIP) und in Kooperation mit Kolleg/inn/en der Hochschulen Fulda und Darmstadt arbeitet Prof. Schulze derzeit an einem Studienangebot, welches als Weiterbildungslehrgang wie als Joint-Master of Advanced Studies in Palliative Care angedacht ist; das Vorhaben wurde bislang auf der jährlichen Konferenz des Florence Network vorgestellt (2010 und 2011), im Februar 2011 an der Hochschule Zürich/Winterthur sowie im Sommer 2011, im Rahmen eines Besuches einer Delegation der ZHAW an der FH FFM, mit den schweizer Kolleginnen diskursiv erörtert. Vorläufiges Ziel ist, insgesamt zwei internationale Kooperationspartner zu finden um das Vorhaben in Brüssel (Erasmus-Programm Lifelong Learning) zur Förderung anzustellen.<br />
&nbsp;</p>
<h4>IV Student Mobility</h4>
<p>Pflegestudierende der FH FFM (Outgoings) werden hinsichtlich geplanter Studienaufenthalte von der Auslandsbeauftragten sowie einer Tutorin (nurseint@fb4.fh-frankfurt.de) beraten zu:</p>
<p>- im Studienverlauf günstigen Zeitfenstern,</p>
<p>- Partnerhochschulen – und deren Programmen sowie zu</p>
<p>- Fördermöglichkeiten; Letzteres in Kooperation mit dem Auslandsamt.</p>
<p>In den vergangenen Semestern haben Pflegestudierende an folgenden Hochschulen ein Auslandssemester verbracht:</p>
<p>- Glasgow Caledonian University/ Schottland (1)</p>
<p>- Lahti University of Applied Sciences/ Finnland (2)</p>
<p>- Linnaeus University Växjö/ Schweden (2)</p>
<p>- Malmö University/ Schweden (3)</p>
<p>- The Hague University of Applied Sciences/ Holland (1)</p>
<p>- Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften/ Schweiz (1)</p>
<p>Studierende, die an die FH FFM kommen (Incomings) werden in ihrem Auslandssemester durchgängig von der Auslandsbeauftragten, einer Praxisreferentin (praxref@fb4.fh-frankfurt.de) sowie einer Tutorin (s.o.) betreut und beraten zu:</p>
<p>- gewünschten Praktika/ klinischen Einsätzen (Praxisreferentin)</p>
<p>- Teilnahme an Seminaren und Erwerb von ECTS</p>
<p>Darüber hinaus ist ein Buddy-System im Aufbau.</p>
<p>In den letzten Semestern kamen Studierende von den Hochschulen:</p>
<p>- Linnaeus University Växjö/ Schweden (2)</p>
<p>- Universitat de Valencia/ Spanien (2)</p>
<p>- University College Lillebaelt/ Dänemark (1)</p>
<p>- Universität Modena und Reggio Emilia/ Italien (1)</p>
<p>- University of Wisconsin-La Crosse/ USA (1)</p>
<p>Entwicklung eines Mobilitätsfensters</p>
<p>Für die internationalen Module des BSc Soz. Arb. werden folgende Ziele formuliert:</p>
<p>„Ein weiteres Merkmal dieses Moduls ist, dass die Planung und Organisation eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes (Studiensemester oder Praktikum) entsprechend den Kriterien einer Projektplanung von den Studierenden in Gruppenarbeit und mit Unterstützung der Lehrenden angegangen und als Leistungsnachweis gewertet werden kann. Dies hat den Effekt, dass Auslandsaufenthalte langfristig vorgeplant werden können: es werden bereits Kontakte mit der Auslandshochschule geknüpft, Curricula auf ihre Kompatibilität geprüft und landeskundliche Recherchen angestellt. Damit sinkt die Hemmschwelle gegenüber einem solchen Vorhaben erheblich.“ (Straub; ZV Internationalisierung 2008-2010, 1)</p>
<p>Die Studiengänge der Pflege sahen bislang keine festen Mobilitätsfenster vor, was sowohl die Mobilität Studierender erschwerte, als auch die Lehrtätigkeit der begleitenden Lehrenden nur ungenügend abbildete.</p>
<p>Möglichkeiten, Mobilitätsfenster zu entwickeln bieten im BSc AP die Module M 18 und M 19, im BSc APS das Modul M 22. Das Projektmodul (M 18 im BSc AP), hat zum Ziel, Studierende zu befähigen, pflegerisch/wiss. Fragestellungen zu formulieren, zu projektieren und in einer kooperierenden Einrichtung eigenständig durchzuführen; dieses Seminar wird zukünftig auch in einer internationalen Ausrichtung angeboten (s. Modulhandbuch: M 18 (I) welche interessierten Studierenden ermöglicht, einen Auslandsaufenthalt vorzubereiten, den sie aufbauend im Folgesemester (M 19) absolvieren und dabei weiterhin von Lehrenden der Heimathochschule begleitet werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>V Weitere Angebote und Leistungen</h4>
<p>Europazertifikat/Internationales Zertifikat</p>
<p>Das Europazertifikat – zukünftig Internationales Zertifikat – stellt eine Zusatzqualifikation dar, die federführend vom Fachsprachenzentrum (FSZ) betreut wird. Sie wird vom Fb4 dahingehend unterstützt, indem sie beworben wird (u.a. im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis) und indem der mögliche Erwerb fachspezifischer Leistungsanteile sicherstellt wird. Die Auslandsbeauftragte berät Studierende bei allen Fragen zum Erwerb des Zertifikats (s. auch fh-frankfurt/fb4/internationales/europazertifikat).</p>
<p>E-Learning</p>
<p>Ein speziell eingerichteter Kurs auf der e-learning Plattform Moodle (Nursing International) dient Studierenden der Pflege als Informationsquelle für internationale Aktivitäten sowie als Nachrichtenforum.</p>
<p>Public Relation/Publications</p>
<p>Veröffentlichungen seitens der Lehrenden sind im Internationalen Newsletter, in der Hochschulzeitung und in Kooperation mit den Kolleg/inne/en des CoW-IP (a.a.O.) erschienen. Darüber hinaus haben Studierende mehrfach Artikel in der hochschuleigenen Zeitung publiziert:</p>
<p>- „Florence Network“ &#8211; Treffen 2007 in Varberg /Schweden, 102. Frankfurter Fachhochschulzeitung, Okt./ Nov./ Dez. 2007, S. 41- 43, M. Klohr, F. Groll, S. Reich</p>
<p>- „Pflege goes Finnland“, 103. Frankfurter Fachhochschulzeitung, Jan./ Feb./ März 2008, S. 27-28, C. Nickel</p>
<p>- “Family Nursing and Child’s Rights Week“- die Rechte der Kinder standen im Mittelpunkt in Lahti/Finnland, 2. Campuszeitung der Fachhochschule Frankfurt am Main, Okt./ Nov./ Dez. 2009, S. 59-60, J. Fleckenstein, K. Herget, S. Heimann, U. Friedel</p>
<p>- Begegnung in Auschwitz- Studierende erforschen die Pflege zur Zeit des Nationalsozialismus, 3. Campuszeitung der Fachhochschule Frankfurt am Main, Jan./ Feb./ März 2010, S. 47-48, NN</p>
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		<item>
		<title>Anerkennungsjahr in Kolumbien, Südamerika</title>
		<link>http://www.auslandsbericht-fb4.de/anerkennungsjahr-in-kolumbien-sudamerika</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 08:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anerkennungsjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Jasmin Frare
Studiengang Diplom-Sozialarbeit
Kolumbien, Südamerika
	&#160;
Nachhaltige Entwicklungshilfe für mittellose Kinder und Jugendliche in Kolumbien
Wie sieht Sozialarbeit in anderen Teilen der Welt aus und wie kann ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Entwicklungshilfe wirkungsvoll einbringen?
Diese Fragen begleiteten mich eigentlich durch mein ganzes Studium. Schon lange hatte ich den Wunsch in die Entwicklungshilfe zu gehen, über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Jasmin Frare</address>
<address>Studiengang Diplom-Sozialarbeit</address>
<address>Kolumbien, Südamerika</address>
<p>	&nbsp;</p>
<h4>Nachhaltige Entwicklungshilfe für mittellose Kinder und Jugendliche in Kolumbien</h4>
<p>Wie sieht Sozialarbeit in anderen Teilen der Welt aus und wie kann ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Entwicklungshilfe wirkungsvoll einbringen?<br />
Diese Fragen begleiteten mich eigentlich durch mein ganzes Studium. Schon lange hatte ich den Wunsch in die Entwicklungshilfe zu gehen, über den Tellerrand der deutschen Sozialarbeit hinaus zu sehen und für mein Anerkennungsjahr in ein Land zu gehen, in dem helfende Hände dringend gebraucht werden. Durch meine Spanisch Dozentin an der FH bin ich auf den Frankfurter Verein Schule fürs Leben e.V. aufmerksam geworden und war gleich sehr beeindruckt von dessen Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe. Darum bewarb ich mich dort direkt und wurde auch glücklicherweise als Anerkennungspraktikantin genommen.</p>
<p>Der gesamte Bericht ist hier einzusehen.</p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Kolloqiumsarbeit_Kolumbien_Frare_Teil-1.pdf">Kolloqiumsarbeit_Kolumbien_Frare_Teil-1</a></p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Kolloqiumsarbeit_Kolumbien_Frare_Teil-2.pdf">Kolloqiumsarbeit_Kolumbien_Frare_Teil-2</a></p>
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		<title>Studiensemester an der Fachhochschule Nord-West-Schweiz, Basel</title>
		<link>http://www.auslandsbericht-fb4.de/studiensemester-an-der-fachhochschule-nord-west-schweiz-basel</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 08:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiensemester]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Janine Ruhe
Studiengang Soziale Arbeit BA
Fachhochschule Nord-West-Schweiz, Basel
Sommersemester 2011
	&#160;
Die Entscheidung, im Ausland ein Gastsemester zu studieren war schnell gefällt. Der Ort ergab sich durch familiäre Verbindungen auch von selbst. Der bürokratische Aufwand zu Beginn war allerdings eher zäh und schleppend. Ich bekam auch erst sehr spät die endgültige Zusage, was die Planung für den Zeitrahmen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Janine Ruhe<br />
Studiengang Soziale Arbeit BA<br />
Fachhochschule Nord-West-Schweiz, Basel<br />
Sommersemester 2011</address>
<p>	&nbsp;<br />
Die Entscheidung, im Ausland ein Gastsemester zu studieren war schnell gefällt. Der Ort ergab sich durch familiäre Verbindungen auch von selbst. Der bürokratische Aufwand zu Beginn war allerdings eher zäh und schleppend. Ich bekam auch erst sehr spät die endgültige Zusage, was die Planung für den Zeitrahmen, mit Wohnungsuntervermietung und Absprachen mit dem Arbeitgeber sehr schwierig machte. Durch die Tatsache, dass die Schweiz nicht in der EU ist, deswegen das ERASMUS-Programm nicht greift und die FHNW-Basel auch keine Partnerhochschule ist, erwies sich die Organisation komplizierter als erwartet.</p>
<div id="attachment_701" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Seminarraum.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-701" title="Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Seminarraum-150x150.jpg" alt="Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten</p></div>
<p><span id="more-696"></span></p>
<p>Um sich ein Bild von der zuvor zu organisierenden Aufgaben zu machen, erläutere ich kurz, welche Verträge geschlossen werden müssen. Wenn eine Hochschule im Ausland weder im ERASMUS-Programm, noch Partnerhochschule ist, dann kann man über das „Free Mover“-Programm an dieser Hochschule ein Auslandssemester vereinbaren. Hierfür müssen vorab die Zustimmung der beiden Hochschulen, also die der Heimat- und die der Auslandshochschule eingeholt werden. Danach muss man sich die dort angebotenen Studieninhalte ansehen und herausfinden welche Module, die man gerne dort belegen würde, mit denen an der Heimathochschule kompatibel sind. Diese werden – wie bei ERASMUS auch &#8211; in einem „Learning Agreement“ festgehalten, das von  der hiesigen Hochschule abgezeichnet und der Auslandshochschule gesendet wird. Dort wird man dann in den jeweiligen Modulen, wenn möglich, eingeschrieben.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Ist dieser Schritt erledigt, kann man in dem jeweiligen Land auch ein Stipendium beantragen. Leider kann man aus Deutschland nicht mit einem Stipendium rechnen und das Geld aus der Schweiz, in etwa 150 Franken, reicht sicher nicht zum Leben. Einen Job findet man in der Schweiz doch recht einfach und so ist es möglich, über die Runden zu kommen.<br />
Letztlich hat bei mir alles geklappt und das halbe Jahr in Basel erlebt zu haben, davon möchte ich keinen der Tage und Erfahrungen missen. Alleine die Tatsache, sich ein halbes Jahr in einer fremden Umgebung mit neuen Leuten und anderen Gewohnheiten auseinanderzusetzen ist für mich von großem Wert gewesen. Auch wenn in der Schweiz eigentlich auch auf Hochdeutsch unterrichtet wird, fühlt man sich im Ausland, denn  Schweizerdeutsch zu sprechen wollen die meisten dort nur ungern unterlassen. Und dieser Dialekt ist wirklich eindrucksvoll und oft schwieriger als manche Fremdsprache.</p>
<p style="margin-top: 0.05cm; margin-bottom: 0.21cm; line-height: 150%;" align="left">
<div id="attachment_697" class="wp-caption alignnone" style="width: 290px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Basel.jpg"><img class="size-full wp-image-697" title="Basel" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Basel.jpg" alt="Basel" width="280" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Basel</p></div>
<p style="margin-top: 0.05cm; margin-bottom: 0.21cm; line-height: 150%;" align="left">
<p>Basel hat sehr romantische Stadtansichten. Hier sieht man einen kurzen Teil der Rheinpromenade, wo  sich bei gutem Wetter Jung und Alt treffen und die Sonne genießen. Der Rhein führt durch ganz Basel und es gibt an einigen Stellen sogar Badestrände.</p>
<div id="attachment_699" class="wp-caption alignnone" style="width: 280px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Basel-2.jpg"><img class="size-large wp-image-699" title="Am Ende der Straße, beim Kirchturm rechts ist die Hochschule zu finden" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Basel-2-375x500.jpg" alt="Am Ende der Straße, beim Kirchturm rechts ist die Hochschule zu finden" width="270" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Am Ende der Straße, beim Kirchturm rechts ist die Hochschule zu finden</p></div>
<p>Dies ist die Güterstraße. Sie führt vom Hauptbahnhof in Richtung FH. Am Ende der Straße, beim Kirchturm rechts ist die Hochschule zu finden. Ganz Basel hat ein fantastisches Tram-Netz, und alle ferneren Orte kann man mit Bus und Zug erreichen. Dadurch, dass die Schweiz so klein ist, kann man innerhalb von 1,2,3 Stunden Zürich, Luzern, Lousian, Genf, Fribourg oder andere schöne Städte erreichen. Der Fairness halber muss allerdings erwähnt werden, dass die öffentlichen Verkehrsmittel im Land nicht gerade günstig sind. Auch ist als Student hier kein Rabatt zu erwirken. Basel ist eine Kunst und Kulturstadt. Überall findet man hier Museen und Szeneorte. Von Cafés über Kneipen und Restaurants ist hier auch multikulturell alles vertreten. Basel ist die Stadt in der Schweiz, welche die größte Vielfalt an Kulturen hat.</p>
<h4>Die FHNW- Hochschule für Soziale Arbeit</h4>
<p>Knapp tausend Studenten sind hier immatrikuliert. An den zwei Standorten, in Basel und Olten kann man alle angebotenen Module studieren. Untergebracht ist die FHNW in Basel in einem altwürdigen Wohnhaus. Von außen ist nicht direkt ersichtlich, dass es sich hier um eine Hochschule handelt. Auch drinnen erinnert es einen mehr an Wohnatmosphäre als an Schule.</p>
<div id="attachment_700" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Aufenthaltsraum.jpg"><img class="size-large wp-image-700" title="Der Aufenthaltsraum dient zum ausruhen und essen" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Aufenthaltsraum-500x280.jpg" alt="Der Aufenthaltsraum dient zum ausruhen und essen" width="400" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Der Aufenthaltsraum dient zum ausruhen und essen</p></div>
<p>Der Aufenthaltsraum dient zum ausruhen und essen. Es gibt eine voll ausgestattete Küche und einen Ruheraum. Diverse Serverräume und Gruppenarbeitsräume sind auch vorhanden. Mit einer Chipkarte lässt sich das Gebäude auch außerhalb der Öffnungszeiten betreten. In der eigenen Bücherei kann man damit fachspezifische Bücher ausleihen. Man sollte damit rechnen das zu Beginn eines Semesters einige administrative Wechselerscheinungen auftreten können wie, Raumwechsel, Zeitwechsel, Standortwechsel, Terminwechsel. Diese Änderungen machen den Start aber genauso anstrengend wie spannend und wenn der Rhythmus sich erst mal eingestellt hat, dann ist von Bahnbrechenden Veränderungen schweizerischer Seite nicht mehr zu rechnen. Außerdem weiß man dann die fristgerechte Art an der Heimathochschule ein wenig mehr zu würdigen. Denn erst in der Schweiz habe ich die „Langsamkeit“ kennengelernt.</p>
<p>Die Vorlesungen werden nur selten von nur einem Dozenten gehalten und dann meist nur wenn es ein Deutscher ist, weil wir es in Deutschland so gewöhnt sind. Die Schweizer Professoren teilen die Seminare ehre in fachspezifische Spezialisten auf und referieren so ihre Themen in den passenden Modulen. So kann es vorkommen, dass man in einem Semester in einem Modul 8 verschiedene Professoren kennen lernt. Das ist einerseits etwas schwierig, denn man kann nicht direkt im nächsten Seminar auf etwas zurückkommen und noch mal nachfragen, aber man hat deswegen von jedem Prof. die E-Mail Adresse und Fragen werden eigentlich immer schnell beantwortet. Andererseits birgt diese Art der Aufteilung den Vorteil, dass man bei fehlender Sympathie sich nicht ein halbes Jahr miteinander auseinandersetzen muss. Auch haben wirklich alle Dozenten zu ihrem Bereich einen großen Teil an praktischen Erfahrungswerten beizutragen und das macht die Seminare spannend und Lebensnah. Man wählt außerdem in den Modulen zu Beginn noch mal eine Vertiefungsrichtung, denn gen Ende eines Seminars teilen sich die meisten Gruppen noch einmal zur Kleingruppenarbeit.</p>
<p>Auch während der normalen Seminar zeit muss man damit rechnen, täglich in kleinen Arbeitsgruppen eingeteilt zu werden und dann die Arbeitsergebnisse im Plenum vorzustellen. Nicht selten sitzen 60 bis 80 Studenten in einem Modul, da kann es schon mal eng werden. Genau damit hatte ich nicht gerechnet, aber ja, in Deutschland sind die Gruppen kleiner als in der Schweiz. Zu Beginn meint man, dass es hier eher familiärer und vertrauter abläuft als in Deutschland, denn es wirkt alles so klein. Aber nach einer Zeit stellt man fest, dass sich die Studenten meist alle nur oberflächlich kennen und wiedersehen. Meine Bezugspersonen fand ich auch eher in den anderen Erasmus Studenten und Ausländern (was hier meist schon Deutsche sind). Das Begrüßungsprogramm oder Kennenlernen hielt sich auch im Rahmen, allerdings hatte man uns erzählt, dass die Studenten in den vergangenen Jahren sich über-bemuttert gefühlt hatten und es deshalb komprimiert wurde.</p>
<div id="attachment_701" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Seminarraum.jpg"><img class="size-large wp-image-701" title="Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Seminarraum-500x375.jpg" alt="Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Typischer Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten</p></div>
<p>Auf dem Bild sieht man einen typischen Vorlesungsraum für etwa 60 Studenten. Bei den sechs Modulen, die ich belegt hatte, musste ich allerdings für vier davon in andere Institutionen fahren. Mal an die Uni, dann ins Institut für Ethnografische Forschung oder in Zweigstellen der FHNW, also ausgelagerte Räumlichkeiten. Es ist von großem Vorteil wenn man ein Fahrrad in Basel besitzt. Denn Basel ist eine Fahrradstadt und tendenziell passen sogar Autofahrer auf.</p>
<div id="attachment_702" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Hörsaal.jpg"><img class="size-large wp-image-702" title="So sieht ein Hörsaal in der Basler Universität aus" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Hörsaal-500x375.jpg" alt="So sieht ein Hörsaal in der Basler Universität aus" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So sieht ein Hörsaal in der Basler Universität aus</p></div>
<p>So sieht ein Hörsaal in der Basler Universität aus.  In Basel ist der Studienaufbau so strukturiert das man aus allen Schwerpunkten Seminare belegen kann. Ihren praxisbezogenen Anteil leisten die Schweizer schon während der Studienzeit, weshalb es fast unmöglich ist, in der Schweiz eine Praktikumsstelle für weniger als 6 Monate zu finden. Die Prüfungsleistungen wurden zu Beginn des Semesters zwar festgelegt, aber ich habe häufig mitbekommen, dass Studenten auch andere Leistungsvorschläge machen konnten. Insgesamt studiert man in der Schweiz sehr angenehm und auf gleichem Niveau wie in Deutschland.</p>
<p>Es war eine gute Zeit.</p>
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		<item>
		<title>Intensivprogramm in Lahti, Finnland</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 07:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

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		<description><![CDATA[Christina Mohr, Verena Pfister, Sabrina Richter
Studiengänge Pflege und Soziale Arbeit BA
Lahden University of Applied Sciences in Lahti, Finnland
Sommersemester 2011
	&#160;
Lahti Intensive Program 2010
Das diesjährige “Intensive Program” zum Thema „Constructors of Well-Being“ fand vom 26. April bis 8. Mai 2010 an der Lahden University of Applied Sciences in Lahti/Finnland statt. Im Rahmen dieses Programms trafen motivierte Studierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Christina Mohr, Verena Pfister, Sabrina Richter</address>
<address>Studiengänge Pflege und Soziale Arbeit BA</address>
<address>Lahden University of Applied Sciences in Lahti, Finnland</address>
<address>Sommersemester 2011</address>
<p>	&nbsp;</p>
<h4>Lahti Intensive Program 2010</h4>
<p>Das diesjährige “Intensive Program” zum Thema „Constructors of Well-Being“ fand vom 26. April bis 8. Mai 2010 an der Lahden University of Applied Sciences in Lahti/Finnland statt. Im Rahmen dieses Programms trafen motivierte Studierende und Lehrende aus den Bereichen Nursing, Physiotherapy, Recreation &amp; Leisure und Social Work aus Finnland, Irland, den Niederlanden und Deutschland aufeinander, um sich interdisziplinär auszutauschen. Auch Vertreter der Fachhochschule Frankfurt waren angereist, um sich an der Diskussion mit den europäischen Kollegen zu beteiligen.</p>
<div id="attachment_683" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Die-ganze-Gruppe.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-683" title="Die ganze Gruppe" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Die-ganze-Gruppe-150x150.jpg" alt="Die ganze Gruppe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die ganze Gruppe</p></div>
<p><span id="more-679"></span><br />
Das Programm setzte sich aus Mix &amp; Mingle, Vorlesungen, Workshops, Visitationen von Gesundheitseinrichtungen und einem organisierten Freizeitprogramm zusammen. Um den zunächst schüchternen Studierenden den Einstieg in das „Intensive Program“ (IP) zu erleichtern und die Situation aufzulockern, wurde zum Mix &amp; Mingle in die Sporthalle gerufen. Nach sportlichen Vertrauensübungen ging man zum „Human Bingo“ über, um auch persönlich mehr über einander erfahren. Hierbei bekamen alle ein mit persönlichen Fragen gefülltes Bingofeld. Dieses sollte durch wildes Befragen der anderen Teilnehmer vollständig ausgefüllt werden. Dem schnellsten Bingospieler winkte ein Preis.</p>
<p>Die Vorlesungen wurden durch die Lehrenden der Teilnehmerländer sowie durch Gastdozenten gehalten. Hierbei waren die Themen Ethics, Entrepreneurial Potential, Well-Being und Structure of social and health care services abgedeckt. Was sich zunächst nach trockener Thematik anhörte, wurde zum Erstaunen der Studierenden durch interaktive Vorlesungen und Innovation der Lehrenden interessant umgesetzt. Von den Studierenden vorbereitete Präsentationen über die verschiedenen Gesundheitssysteme erlaubten einen internationalen Vergleich. Zu jedem Thema wurde im Laufe des IPs ein mehrstündiger Workshop veranstaltet, welcher interdisziplinär und multikulturell besetzt war. Dieser diente dazu, sich mit anderen Professionen zu einem Fallbeispiel auszutauschen und neu Gelerntes anzuwenden. Aufgrund der verschiedenen statischen Meinungen kam es oft zu keinen eindeutigen Ergebnissen, dafür zu angeregten Diskussionen.</p>
<p>Zum Ende des IPs wurde jede Workshop-Gruppe aufgefordert, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in Form einer Kreativleistung an die Gesamtgruppe weiterzugeben. Was von den Studierenden zunächst als peinliche Aufgabe empfunden wurde, endete in viel Gelächter. Als gebührende Gegenleistung führten alle Lehrenden einen für sie landestypischen Tanz auf. So hielt es auch die Studierenden bei Riverdance, Schuhplattler, Holzschuhtanz und finnischer Folklore nicht mehr auf den Sitzen.</p>
<p>Während des Aufenthalts in Finnland wurden zwei Tage eingeräumt, an welchen Visitationen in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen durchgeführt wurden. Hierbei hatten die Studierenden die Möglichkeit, zwischen Krankenhäusern, Schulen für körperlich und geistig beeinträchtige Kinder und Jugendliche, Rehabilitationszentren oder Mutter- und Kindhäusern zu wählen. Ein Teil der Einrichtungen befand sich in der Landeshauptstadt Helsinki. Der Ausflug wurde mit einer kurzen Stadtführung abgerundet. Leider blieb aufgrund des straffen Zeitplans für die Teilnehmer keine Zeit, die Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden.<br />
Das Freizeitprogramm während des IPs wurde von zwei Studentinnen gestaltet, die sich alle Mühe gaben, den Teilnehmern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu bereiten. Mit Disc Golf, Bowling und einem Besuch im Skimuseum wurden alle bestens unterhalten. Das wohl beeindruckendste Event war eine „Vappu“- Feier, die dem deutschen Fasching ähnelt. Den Abschluss des IPs bildete eine Abschiedsparty, an welcher ein Dokuvideo über das Freizeitprogramm gezeigt wurde, das für viele Lacher sorgte.</p>
<p>Alles in allem war das IP in Lahti eine äußerst gelungene Erfahrung, die einen guten Mix aus Lernfortschritt, Erweiterung der Sprachkenntnisse und Vergnügen darstellte. Wer sich mit viel Spaß interdisziplinär und multikulturell weiterentwickeln möchte, für den ist ein solches „Intensive Program“ auf jeden Fall zu empfehlen. Alle Teilnehmer genossen den zweiwöchigen Aufenthalt, waren aber dennoch froh, dass der Vulkan Eyjafjallajökull die Heimreise zuließ.</p>
<div id="attachment_682" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/FAsching_.jpg"><img class="size-large wp-image-682" title="Fasching" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/FAsching_-500x375.jpg" alt="Fasching" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Fasching</p></div>
<div id="attachment_683" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Die-ganze-Gruppe.jpg"><img class="size-large wp-image-683" title="Die ganze Gruppe" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Die-ganze-Gruppe-500x375.jpg" alt="Die ganze Gruppe" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die ganze Gruppe</p></div>
<div id="attachment_681" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Vor-der-Hochschule.JPG"><img class="size-large wp-image-681" title="Vor der Hochschule" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/Vor-der-Hochschule-500x375.jpg" alt="Vor der Hochschule" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Vor der Hochschule</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Praktikum in Peru</title>
		<link>http://www.auslandsbericht-fb4.de/praktikum-in-peru</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Jörg Ruckdeschel
Studiengang Soziale Arbeit BA
Lima, Peru
Die vorliegende Arbeit dokumentiert und reflektiert meine Praxiserfahrungen, die ich während des Praktikums im Kinderheim ‚Nuevo Amanecer’ (= Neuer Morgen) machen konnte. So viel vorab; das Kinderheim gibt Straßenkinder ein zu Hause und befindet sich im Limeñer Stadtteil ‚La Victoria’, sozusagen in der ‚Bronx’ Limas, also in einem echten sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Jörg Ruckdeschel<br />
Studiengang Soziale Arbeit BA<br />
Lima, Peru</address>
<p>Die vorliegende Arbeit dokumentiert und reflektiert meine Praxiserfahrungen, die ich während des Praktikums im Kinderheim ‚Nuevo Amanecer’ (= Neuer Morgen) machen konnte. So viel vorab; das Kinderheim gibt Straßenkinder ein zu Hause und befindet sich im Limeñer Stadtteil ‚La Victoria’, sozusagen in der ‚Bronx’ Limas, also in einem echten sozialen Brennpunkt.</p>
<p>Die Auswahl für gerade diese Praktikumsstelle traf ich insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich das Praktikum aus familiären Gründen unbedingt in Lima absolvieren wollte. Dessen ungeachtet sind Kinder und Jugendliche das Klientel der Sozialen Arbeit mit dem ich am Meisten Erfahrung habe und liebsten zusammenarbeite. Praxisbegleitend habe ich an der ‚Universidad Nacional Mayor de San Marcos’ Kurse besucht, die das Praktikum durch Theorie-Input zusätzlich bereichern sollten. Jedoch waren diese aufgrund vieler Prüfungen und Fachtexte nicht immer eine Unterstützung.</p>
<p>Der Bericht ist in einer gekürzten Form hier einzusehen.<a href="../wp-content/uploads/2011/10/Praxisdokumentation_Ruckdeschel.pdf"><br />
Praxisdokumentation von Jörg Ruckdeschel als PDF (500kb)</a></p>
<div id="attachment_732" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim01.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-732" title="Im Kinderheim" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim01-150x150.jpg" alt="Im Kinderheim" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kinderheim</p></div>
<p>Auf der folgenden Seite finden Sie weitere Fotos zu diesem Bericht.</p>
<p><span id="more-720"></span></p>
<div id="attachment_728" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/barrio.JPG"><img class="size-medium wp-image-728" title="Barrio" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/barrio-300x225.jpg" alt="Barrio" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Barrio</p></div>
<div id="attachment_729" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/centro-lima-catedral.JPG"><img class="size-medium wp-image-729" title="Centro Lima (Catedral)" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/centro-lima-catedral-300x225.jpg" alt="Centro Lima (Catedral)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Centro Lima (Catedral)</p></div>
<div id="attachment_730" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/CienciasSociales.jpg"><img class="size-medium wp-image-730" title="Ciencias Sociales" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/CienciasSociales-300x225.jpg" alt="Ciencias Sociales" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ciencias Sociales</p></div>
<div id="attachment_731" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Educacion.jpg"><img class="size-medium wp-image-731" title="Educacion" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Educacion-300x225.jpg" alt="Educacion" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Educacion</p></div>
<div id="attachment_732" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim01.JPG"><img class="size-medium wp-image-732" title="Im Kinderheim 01" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim01-300x225.jpg" alt="Im Kinderheim 01" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kinderheim 01</p></div>
<div id="attachment_733" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim02.JPG"><img class="size-medium wp-image-733" title="Im Kinderheim 02" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderheim02-300x225.jpg" alt="Im Kinderheim 02" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kinderheim 02</p></div>
<div id="attachment_734" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Lima.JPG"><img class="size-medium wp-image-734" title="Lima" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Lima-300x225.jpg" alt="Lima" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Lima</p></div>
<div id="attachment_735" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Machupicchu.JPG"><img class="size-medium wp-image-735" title="Machupicchu" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Machupicchu-300x225.jpg" alt="Machupicchu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Machupicchu</p></div>
<div id="attachment_736" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Mercado.JPG"><img class="size-medium wp-image-736" title="Mercado" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/Mercado-300x225.jpg" alt="Mercado" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mercado</p></div>
<div id="attachment_737" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/PuebloJoven.JPG"><img class="size-medium wp-image-737" title="Pueblo Joven" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/PuebloJoven-300x225.jpg" alt="Pueblo Joven" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pueblo Joven</p></div>
<div id="attachment_738" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/SanMarcos.JPG"><img class="size-medium wp-image-738" title="San Marcos" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/SanMarcos-300x225.jpg" alt="San Marcos" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">San Marcos</p></div>
<div id="attachment_739" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/transporte-publico.JPG"><img class="size-medium wp-image-739" title="Transporte Publico" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/10/transporte-publico-300x225.jpg" alt="Transporte Publico" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Transporte Publico</p></div>
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		<title>Interview mit Professorin Ute Straub: &#8220;Internationaler Campus&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 07:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten im Fachbereich / Internationale Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Professorale Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Interview führte Daniela Halder, Referat Interne und externe Kommunikation, erschienen in caz 2/2010
	&#160;
„Riesiges Potenzial an unterschiedlichen Erfahrungen“
Multikulti ist in aller Munde. Ein Viertel der Einwohner Frankfurts sind Ausländer. Auch die Fachhochschule Frankfurt ist ein multikultureller Ort, an dem Studierende aus 109 Ländern lernen. Angesichts des Anteils von 22 Prozent an Studierenden aus dem Ausland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Das Interview führte Daniela Halder, Referat Interne und externe Kommunikation, erschienen in caz 2/2010</address>
<p>	&nbsp;</p>
<h4>„Riesiges Potenzial an unterschiedlichen Erfahrungen“</h4>
<p>Multikulti ist in aller Munde. Ein Viertel der Einwohner Frankfurts sind Ausländer. Auch die Fachhochschule Frankfurt ist ein multikultureller Ort, an dem Studierende aus 109 Ländern lernen. Angesichts des Anteils von 22 Prozent an Studierenden aus dem Ausland oder mit Migrationshintergrund stellt sich die Frage: Wie gestaltet man interkulturelles Leben auf dem Campus?</p>
<p>Im Rahmen des internationalen Moduls am Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit führten Prof. Dr. Ute Straub und die Lehrbeauftragte Dr. Uta Schirmer gemeinsam mit ihren Studierenden das Forschungsprojekt „Interkultureller Campus – die Herausforderungen für die FH FFM in der Einwanderungsgesellschaft und in einer globalisierten Welt“ durch. Im Zentrum standen Interviews mit Hochschulangehörigen über ihre Eindrücke und Erfahrungen mit dem multikulturellen Zusammenleben an der FH FFM.<span id="more-668"></span></p>
<h4>CAZ: Frau Prof. Straub, wieso interessiert Sie das Thema „Interkultureller Campus“?</h4>
<p>Ute Straub: Als langjährige Auslandsbeauftragte bin ich sehr engagiert in der Internationalisierung von Studium und Lehre. Ich versuche unter anderem, die Studierenden zu Auslandsaufenthalten zu motivieren, musste aber feststellen, dass etwa 80 Prozent aus unterschiedlichen Gründen zuhause bleiben. Es stellt sich die Frage: Bleibt die Mehrheit der Studierenden von internationalen Erfahrungen ausgeschlossen? Dann habe ich den Ansatz „Internationalisierung zuhause“ kennengelernt. Er geht davon aus, dass interkulturelle Kompetenz eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, sich auf internationalem Parkett bewegen zu können – und die kann man hier in unserer multikulturellen Umgebung erwerben. Zum anderen stellt er in den Vordergrund, was „jenseits der Mobilität“ passiert, also die internationalen Aspekte vor Ort, an der Heimathochschule, in den formalen und informellen Begegnungen auf dem Campus. So kam ich zu dem Thema „Interkultureller Campus“.</p>
<h4>CAZ: Was genau ist der „Interkulturelle Campus“? Wie sieht er aus?</h4>
<p>Ute Straub: Was außer Zweifel steht, ist dass unser Campus multikulturell ist. Ein inter- oder transkultureller Campus will nicht nur ein – bestenfalls friedliches – Nebeneinander, sondern will Beziehungen zwischen den vielfältigen Gruppen schaffen und Interkulturalität quer durch alle Fachbereiche, Abteilungen und Statusgruppen fördern und auch in didaktischen Ansätzen in der Lehre berücksichtigen. In der Literatur wird der interkulturelle Campus so definiert, dass keine Kultur dominiert. Wenn ich das sage, höre ich schon den Aufschrei „Aber wir sind doch eine deutsche Hochschule!“. Daran knüpft sich die Frage, was eigentlich deutsch ist. Ist es die Nationalität? Ist es die Sprache? Ist es eine Leitkultur? Das lässt sich in einer Einwanderungsgesellschaft nicht mehr so einfach definieren. Ein interkultureller Campus würde genau das öffentlich diskutieren. Er würde allerdings nicht nur die „Alles so schön bunt hier“-Perspektive aufgreifen, sondern auch Schwierigkeiten wie Diskriminierungserfahrungen oder wechselseitige Vorurteile benennen und auch die Perspektive der „einheimischen“ Studierenden zum Thema machen.</p>
<h4>CAZ: Wieso ist Interkulturalität gerade für die FH Frankfurt von großer Bedeutung?</h4>
<p>Ute Straub: Frankfurt ist eine multikulturelle und internationale Stadt. Mit 26 Prozent hat Frankfurt einen der höchsten Anteile an ausländischen Einwohnern unter deutschen Großstädten. Und die Fachhochschule hat den Anspruch, sich mit der Region zu vernetzen – so sagt es ja auch unser Leitbild. Die Internationalität des Standortes wird als Herausforderung und Anregung zugleich verstanden. Es gibt viele Ansatzpunkte, wo die FH FFM gerade mit ihrer eigenen kulturellen Vielfalt in die Region hinein Verbindungen knüpfen könnte.</p>
<h4>CAZ: Worin bestehen die Chancen und Potenziale der sozio-kulturellen Vielfalt des FH-Campus?</h4>
<p>Ute Straub: Positiv ist dieses riesige Potenzial an unterschiedlichen Erfahrungen und biografi schen Hintergründen. Und dass es wirklich unerschöpfliche Möglichkeiten für den Ansatz „Internationalisierung zuhause“ und das Lernen von anderen Kulturen oder Ländern gibt. Etwa bei verschiedenen Baustilen oder Bedingungen für Verkehrsplanung. Oder bei unterschiedlichen Familienstrukturen. Oder Genderfragen. Das sind alles Themen unserer Lehrveranstaltungen, wobei aber – wie wir aus den Interviews erfahren konnten – nicht zurückgegriffen wird auf die Erfahrungen und das Wissen vieler Studierender, die in den Veranstaltungen sitzen. Es wird der Stoff weitergegeben, den man eben an einer deutschen Hochschule weitergibt. Und da sehe ich viel ungenutztes Potenzial. Es hat sich weiterhin gezeigt, dass Studierende mit Migrationshintergrund entschieden weniger Aufmerksamkeit bekommen als diejenigen aus dem Ausland, obwohl sie eine große Gruppe darstellen und – siehe Pisa-Studie – bereits im Schulsystem benachteiligt sind. Natürlich lässt sich bei der breiten Ausdifferenzierung nur schwerlich von einer geschlossenen Gruppe sprechen, und auf keinen Fall sollte aus einem Migrationshintergrund per se ein Problem konstruiert werden. Aber genauso falsch wäre eine Nicht-Thematisierung, zumal auch aus dieser Gruppe von Studierenden viele Anregungen kommen, die für den Aufbau eines interkulturellen Campus hilfreich sind.</p>
<h4>CAZ: Was empfinden Sie als problematisch an der Heterogenität der Studierendenschaft der FH FFM?</h4>
<p>Ute Straub: Die Experteninterviews zeigen deutlich: Ein Problem ist die Grüppchenbildung als Prozess sozialer Schließung. Das sieht man, wenn man durch die Cafés geht, wenn man die Lerngruppen beobachtet. In den Lehrveranstaltungen, so kam in den Interviews heraus, gibt es Vorwürfe, dass die Kommilitonen mit Migrationshintergrund das Lerntempo verlangsamen würden. Andererseits gibt es Aussagen, dass ausländische Studierende sich abkapseln.</p>
<p>Ein zweiter Punkt ist, dass wir Lehrenden nicht darauf vorbereitet sind, mit stark heterogenen Gruppen zu arbeiten. Wie unterrichtet man eine Gruppe mit unterschiedlichem Sprachniveau, Wissenschaftsverständnis, Bildungs- und Erfahrungshintergrund? Vordergründig ist es natürlich das Einfachste, Anpassung zu fordern und so weiterzumachen wie bisher. Aber das wird erstens der faktischen Diversität nicht gerecht und zweitens beeinfl usst es das Lernklima negativ. Je stärker sich Studierende einbezogen fühlen, umso höher ist ihre Lernbereitschaft.</p>
<p>Das dritte Problem ist, dass die multikulturelle Zusammensetzung der Studierenden keine Entsprechung bei den Lehrenden findet. Zum Zeitpunkt der Untersuchung waren unter den 256 hauptamtlich Lehrenden vier ausländische und fünf mit Migrationshintergrund. Das hat zur Folge, dass die Lehre relativ homogen aus deutscher Perspektive heraus erfolgt. Außerdem fehlen Vorbilder, um den Studierenden zu vermitteln: Ich als Studentin oder Student mit Migrationshintergrund könnte es auch schaffen, irgendwann mal Hochschulprofessorin bzw. Hochschulprofessor zu werden. Ich bin öfter an ausländischen Hochschulen, zum Beispiel in Amsterdam oder in Birmingham, da kommen mindestens 30 Prozent der Lehrenden aus dem Ausland oder haben einen Migrationshintergrund. Das schafft eine ganz andere Atmosphäre.</p>
<h4>CAZ: Haben Sie einen Ansatz, wie man die FH FFM attraktiver für ausländische Studierende machen könnte?</h4>
<p>Ute Straub: Neben dem, was wir als Hochschule in der Betreuung tun können – also Wohnheimplätze besorgen, gute Beratung, Betreuung, Begleitangebote – wäre es wichtig, diesen „interkulturellen Geist“ sichtbar werden zu lassen. Dass sich die ausländischen Studierenden willkommen geheißen und wertgeschätzt fühlen, dass sie merken, ihre Erfahrungen sind hier relevant. Es geht nicht allein darum, dass sie ihr Studium absolvieren und in einer Art Einbahnstraßenkommunikation unseren Input aufnehmen. Auch das, was sie mitbringen, ist interessant für uns. Wenn das geschehen würde, könnten ausländische Studierende zu unseren besten Werbeträgern werden. Das ist vielleicht effektiver als die Beteiligung auf Bildungsmessen.</p>
<h4>CAZ: Wurden schon Projekte angegangen, die auf diesen Erkenntnissen basieren?</h4>
<p>Ute Straub: Wie die Studie gezeigt hat, gibt es viele Einzelpersonen, die etwas tun. Sie bieten Beratung an, Kurse wie „Intercultural Awareness“ im Fachsprachenzentrum oder Deutsch oder wissenschaftliches Arbeiten für Ausländer, Beratung im Auslandsamt oder in den studentischen Gremien zu finanziellen Fragen, zu Rechtsfragen. Da zeigt sich ein enormes Engagement, aber es sind vereinzelte Aktivitäten, die nicht koordiniert sind. Die Befragten äußerten den Wunsch nach mehr Struktur und besserer Zusammenarbeit. Ich habe unsere Studie dem erweiterten Präsidium vorgestellt und wir haben die Einrichtung einer Projektgruppe anvisiert, die ein Konzept für einen interkulturellen Campus entwickeln soll. Wichtig ist, dass all die bestehenden Initiativen – ob sie nun interkulturell kochen oder Fußball spielen – und die bereits engagierten Personen einbezogen und vernetzt werden. Das wäre der erste Schritt zu einem interkulturellen Campus.</p>
<h4>CAZ: Und was muss hier noch getan werden?</h4>
<p>Ute Straub: Es wäre zu überlegen, ob man in einem zweiten Schritt eine Abteilung für Interkulturelles einrichtet oder das andockt an das Akademische Auslandsamt und dort den Bereich „Ausländerstudium“ erweitert. In jedem Fall müsste sich die Aufmerksamkeit, die das Thema dann gewonnen hat, auch strukturell niederschlagen, damit unsere Multikulturalität tatsächlich zur Interkulturalität wird.</p>
<p>Die Studie zum „Interkulturellen Campus“ kann auf der Homepage des Fachbereichs 4 unter www.auslandsbericht-fb4.de abgerufen werden. Nachstehend das Interview aus der CAZ als PDF-Datei.</p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/09/CAZ-Interview_Straub.pdf">CAZ-Interview_Straub_2011</a></p>
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		<title>Exkursion nach Amsterdam im internationalen Modul</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 09:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>"Redaktion"</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende im Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[James Mackenzie, Veronika Liehn, Feven Selemon &#38; Kristin Kollakowski
Studiengang Soziale Arbeit BA
Hogeschool van Amsterdam, Niederlande und Praxisstellen
13. &#8211; 18. Februar 2011
	&#160;
Modul International Social Work übt Projektmanagement
Eine Exkursion an die holländische Partnerhochschule Hogeschool van Amsterdam sowie Praxisstellenbesuche in Amsterdam zu organisieren – das war die Projektaufgabe für die Studierenden des Moduls International Social Work am Fb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>James Mackenzie, Veronika Liehn, Feven Selemon &amp; Kristin Kollakowski<br />
Studiengang Soziale Arbeit BA<br />
Hogeschool van Amsterdam, Niederlande und Praxisstellen<br />
13. &#8211; 18. Februar 2011</address>
<p>	&nbsp;</p>
<h4>Modul International Social Work übt Projektmanagement</h4>
<p>Eine Exkursion an die holländische Partnerhochschule Hogeschool van Amsterdam sowie Praxisstellenbesuche in Amsterdam zu organisieren – das war die Projektaufgabe für die Studierenden des Moduls International Social Work am Fb 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, das sich mit sozialer Arbeit im internationalen Kontext beschäftigt.</p>
<p><a href="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-426" title="Bild-2" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2-150x150.jpg" alt="Bild-2" width="150" height="150" /></a></p>
<p><span id="more-424"></span></p>
<p>An der Hogeschool im Department Social Work and Law nahmen die Studierenden an Vorlesungen, darunter zum Thema „Lösungsstrategien muslimischer Frauen, teil und erfuhren einiges über das niederländische Studiensystem und die Struktur der sozialen Arbeit. Niederländische Studierende, die im November 2010 im Rahmen der vierten Internationalen Woche an den Fb 4 gekommen waren und den Auftrag hatten, die Potenziale für ein gemeinsames Studienprogramm zu identifizieren, stellten ihre Ergebnisse vor. Es wurde deutlich, wie hochkompliziert es ist – trotz des nunmehr über zehn Jahre währenden Bolognaprozesses – über europäische Grenzen hinweg gemeinsame Lehre zu gestalten.</p>
<p>Die Begleitprofessorinnen Dr. Gudrun Maierhof und Dr. Ute Straub sowie Yvonne Ford, die als Advisor for English mitgekommen war, um mit den deutschen und niederländischen Kollegen die Chancen für gemeinsame englischsprachige Module zu eruieren, hielten Vorlesungen im Rahmen von Modulen zu Community Development und Minor International Social Work.</p>
<h4>Besuche von Praxisstellen</h4>
<p>Interessant war der Besuch des Stadteilzentrums BOOT, da dieses Projekt von der Hogeschool initiiert wurde und nun für die Studierenden vielfältige Praktikums- möglichkeiten im Rahmen von Gemeinwesenarbeit bietet. In dem Stadtteil, in dem BOOT angesiedelt ist, leben überwiegend marokkanische, türkische, afrikanische und surinamische Menschen, was zu einer problembelasteten Situation für die Bewohner führt. Hohe Arbeits- und Perspektivlosigkeit in Verbindung mit Kriminalität und Drogenmissbrauch sind große Probleme in dieser Umgebung. BOOT möchte den Menschen in diesem Viertel, insbesondere den Kindern, eine Stimme verschaffen und Angebote machen, damit sich diese an der Gestaltung ihrer Umgebung beteiligen. Außerdem wird Beratung für nahezu alle Lebenslagen angeboten. Ein stark nachgefragtes Angebot ist die Hausaufgabenhilfe, die auch Sprach- und Sozialkompetenz, Gesundheit und Ernährung im Programm hat und bei der dreimal pro Woche je 30 Kinder unterstützt werden. Studierende haben die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln.</p>
<p>Daneben gab es Gelegenheit, die Arbeit der Drogeneinrichtung AMOC kennenzulernen. 1978 war sie zunächst als Einrichtung für deutsche Drogennutzer gegründet worden, von denen es seinerzeit sehr viele in Amsterdam gab. Heute kümmert sich die Einrichtung um (illegal zugewanderte) Menschen mit Drogenproblemen unabhängig von deren Nationalität. Abhängige können dort Drogen hygienisch einwandfrei konsumieren, bekommen saubere Nadeln, Pflaster und Tupfer. Sie müssen sich unter Angabe persönlicher Daten, Gesundheitszustand und der konsumierten Drogen registrieren lassen.</p>
<p>Zwei sehr unterschiedliche Führungen rundeten die Exkursion ab: Ein Einblick in das (ehemalige) jüdische Leben Amsterdams, das bis zum zweiten Weltkrieg eine der größten jüdischen Gemeinschaften in Europa hatte, und ein Besuch im Rotlichtviertel. Dort erläuterte eine ehemalige Prostituierte die Situation der Sexarbeiterinnen in Amsterdam und machte dabei auch auf eine Bronzestatue aufmerksam, die auf ihre Initiative hin angefertigt worden war und den Titel trägt „Belle – Respect sexworkers all over the world“.</p>
<p>Der Aufenthalt in Amsterdam hinterließ bleibende Eindrücke – nicht nur wegen der freundlichen Aufnahme, sondern vor allem wegen der intensiven Einbindung.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber.</p>
<p>James Mackenzie, Veronika Liehn, Feven Selemon &amp; Kristin Kollakowski, Studierende Fb 4</p>
<div id="attachment_427" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><img class="size-large wp-image-427" title="Stadterkundung" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild1-375x500.jpg" alt="" width="375" height="500" /><p class="wp-caption-text">Stadterkundung</p></div>
<div id="attachment_426" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-426" title="Gemeinsames Abendessen" src="http://www.auslandsbericht-fb4.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Gemeinsames Abendessen</p></div>
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